Die Praxismethode im Einsatz

Im Projekt KiWin haben wir mittels teilnehmender Beobachtung im Kita-Alltag verschiedene Fragen verfolgt:

- Wie nehmen Kinder auf körperliche, sprachliche und religiöse Gemeinsamkeiten und Unterschiede Bezug?
- Welche Machtverhältnisse begegnen ihnen dabei?
- Wie gehen sie mit Möglichkeiten und Behinderungen angesichts von rassistisch grundierter körperlich-sprachlich-religiöser Vielfalt um?
- Und wie kann eine diesbezüglich sensible und solidarische Alltagspraxis (weiter) entwickelt werden?

Auf der Grundlage der Praxismethode WDH wird in den folgenden Praxisanalysen exemplarisch gezeigt, wie die die Reflexion von Alltagssituationen die Weiterentwicklung einer körper-, sprach- und religionsbezogen sensiblen und solidarischen pädagogischen Praxis ermöglichen kann.

Es wurden möglichst typische Szenen ausgewählt, die jeweils eine der drei folgenden Ebenen der Gestaltung des Kita-Alltags fokussieren:

Text folgt.

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Weitere Machtverhältnisse

Alter & generationale Verhältnisse

Wie nehmen Kinder auf generationale Kategorien (wie Baby, Kind, Erwachsene etc.) Bezug und wie handeln sie dabei die Bedeutung von Alter und Entwicklung aus?

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Klasse & Klassenverhältnisse

Wie befassen Kinder sich mit der Bedeutung von Geld? Wie stellen sie den emotionalen und monetären Wert von Dingen (Kleidung, Spielzeug etc.) heraus?

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Geschlecht & Geschlechterverhältnisse

Wie setzen Kinder sich mit biologischen und sozialen Dimensionen von Geschlecht, mit subjektiver Geschlechtsidentität und mit Familienformen auseinander?

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