Die Praxismethode im Einsatz

Im Projekt KiWin haben wir mittels teilnehmender Beobachtung im Kita-Alltag vier Fragen verfolgt:

- Wie setzen Kinder sich mit körperlichen und sozialen Dimensionen von Geschlecht auseinander?
- Welche Machtverhältnisse begegnen ihnen dabei?
- Wie gehen sie mit geschlechtsbezogenen Möglichkeiten und Behinderungen um?
- Und wie kann eine diesbezüglich sensible und solidarische Alltagspraxis (weiter) entwickelt werden?

Auf der Grundlage der Praxismethode WDH wird in den folgenden Praxisanalysen exemplarisch gezeigt, wie die Reflexion von Alltagssituationen die Weiterentwicklung einer geschlechtsbezogen sensiblen und solidarischen pädagogischen Praxis ermöglichen kann.

Es wurden möglichst typische Szenen ausgewählt, die jeweils eine der folgenden drei Ebenen der Gestaltung des Kita-Alltags fokussieren:

Weitere Machtverhältnisse

Alter & generationale Verhältnisse

Wie nehmen Kinder auf generationale Kategorien (wie Baby, Kind, Erwachsene etc.) Bezug und wie handeln sie dabei die Bedeutung von Alter und Entwicklung aus?

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Klasse & Klassenverhältnisse

Wie befassen Kinder sich mit der Bedeutung von Geld? Wie stellen sie den emotionalen und monetären Wert von Dingen (Kleidung, Spielzeug etc.) heraus?

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Race & rassistische Verhältnisse

Wie nehmen Kinder körperliche, sprachliche, religiöse und kulturelle Vielfalt wahr, wie setzen sie sich mit ihr auseinander und wie gestalten sie diese?

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